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Spielerinterview

Die blonden Haare und die blauen Augen hat er dem Erbgut der schwedischen Großmutter zu verdanken. Seine auffällige Spielweise im offensiven Mittelfeld seinem Talent und der Inspiration durch seine Vorbilder Iniesta und Özil: Per Lockl, 17 Jahre jung, ist eines der großen Talente beim VfB Stuttgart.

PER LOCKL: KREATIV UND ZUVERLÄSSIG

Auf den Mittelfeldspieler, der beim FSV Frankfurt zum Jugendnationalspieler reifte, waren einst viele Vereine aufmerksam geworden. Vor zwei Jahren entschied er sich aufgrund der sportlichen Perspektiven für einen Wechsel zum VfB. „Am Anfang war es etwas komisch, im Internat zu leben“, sagt der sympathische Hesse, „aber von DFB-Lehrgängen her kannte ich bereits einige der Akademieschüler, und die haben mich gut aufgenommen.“ Oliver Otto, Leiter Bildung und Erziehung, gibt das Kompliment zurück: „Per ist sehr zuverlässig und selbständig. In der Akademie trägt er zu einer guten Atmosphäre bei.“

Zu Hause in Bad Vilbel ist Per direkt neben dem Sportplatz aufgewachsen. Sein Talent für den Tennissport ordnete er irgendwann dem Spiel mit dem großen Ball unter. „Fußball hat mehr Spaß gemacht“, sagt er. Keine schlechte Entscheidung. Mit der deutschen U17-Auswahl steht die Qualifikation für die Euro im kommenden Mai an. Beim VfB hat er die U16 übersprungen, mit der U17 will er jetzt um die Deutsche Meisterschaft kämpfen. Im nächsten Jahr macht er sein Abitur. Sein Ziel: nicht die Null, aber die Zwei muss vor dem Komma stehen. Dann will er sich ganz auf die U19 konzentrieren, die Bundesliga bereits im Blick. Ob es dafür reicht? „Mal schauen, wie weit es geht“, bleibt Per vorsichtig.