Stark für
den Nach­wuchs

Wer wir sind

Offener Brief an die Mitglieder und Freunde des VfB Stuttgart.

Es geht um den Umgang miteinander, nicht um die Person.

Mit dem Rücktritt von Wolfgang Dietrich ist der VfB Stuttgart in eine veritable Führungskrise geschlittert. Noch vor 1 Jahr standen die Zeichen auf grün, der Verein war sportlich und wirtschaftlich auf Kurs.

Was insbesondere in den letzten Tagen geschah, sollte uns alle einen Moment inne halten lassen. Machen wir eine kurze Pause, reflektieren wir, denken wir nach.

Wolfgang Dietrich hat in seiner Amtszeit bleibendes geleistet. Die wirtschaftlich notwendige Ausgliederung wurde bewerkstelligt. Dringend erforderliche und lange aufgeschobene Investitionen in Trainingsbedingungen und das Nachwuchsleistungszentrum wurden vorgenommen und finanziell gut verkraftet. Dietrich hatte einen Plan. Er hat mit enormem Einsatz und im Gegensatz zu seinen Vorgängern entgeltlos gearbeitet. Im sportlichen Bereich, und der ist nun mal für einen Bundesligisten entscheidend, ging sein Plan nicht auf. Getrieben von kurzlebigen Ereignissen wurden Fehlentscheidungen getroffen, die am Ende zum erneuten Abstieg führten. Es wurde verpasst, sportliche Kompetenz in die Gremien zu holen. Es wurde versäumt, in der VfB Stuttgart AG einen Vorstandsvorsitzenden zu bestellen. Tatsachen, die vom Vereinsbeirat und vom Aufsichtsrat der AG mit getragen wurden, in welchem erfahrene Wirtschaftskapitäne das Sagen haben. Alle Macht kulmulierte zu lange auf eine Person : Wolfgang Dietrich. Und diese Person, der Präsident unseres Vereins, war in den vergangenen 12 Monaten wahrlich nicht von Fortune begleitet. 

Über alledem steht jedoch die Frage, wie wir in diesem Verein miteinander umgehen. Ich war bislang des Glaubens, dass echte VfB’ler bei aller Enttäuschung über die sportliche Entwicklung immer das Wohl des Vereins vorne an stellen, dass sich ein echter „Roter“ zumindest außerhalb des Stadions nicht für Hasstiraden und Hetzparolen gegen Funktionäre des VfB hergibt. Ich war und bin der Meinung, dass sich eine gesunde Mehrheit im Rahmen des Anstands benehmen, der für uns alle in dieser Gesellschaft erstes Gebot sein sollte. 

Was sich jedoch in den vergangenen Tagen im Vorfeld und während der Mitgliederversammlung abgespielt hat, ist eine Schande für den VfB Stuttgart. Was in Foren zu lesen war, während der Mitgliederversammlung teilweise zu hören und an Feindseligkeit zu spüren, ist unakzeptabel. Ein solcher Umgang hat in unserem Verein nichts zu suchen. Jeder der hier angesprochenen stelle sich einfach vor, dass mit ihm in seinem Umfeld oder Beruf so umgegangen wird, obwohl er versucht, das Beste zu leisten.

Wolfgang Dietrich hat von der ersten Stunde seiner Amtszeit an versucht, das Beste zu leisten. Hinter den Überschriften seiner Agenda sind viele Haken zu setzen. Einige fehlen. Für wen dies Grund genug ist, verbale Beschimpfungen und persönliche Verunglimpfungen bis hin zu Todesdrohungen als Mittel zum Zweck zu machen, der möge sich einen neuen Verein suchen.

Im Namen des Freundeskreis des VfB Stuttgart e.V. danke ich Wolfgang Dietrich für die geleistete Arbeit. Ich kann beurteilen, wieviel Kraft er bis hin zur teilweisen Selbstaufgabe in sein Tun investiert hat. Ich habe hohe Achtung vor seiner Leistung und dem zuletzt getanen Schritt, dem Rücktritt von allen Ämtern. Den zuständigen Gremien wünsche ich eine gute Hand in schwieriger Zeit. Allen Freunden und Mitgliedern des VfB Stuttgart, insbesondere den ewigen Kritikern, rufe ich zu : lasst uns Anstand bewahren. Lasst uns fair miteinander umgehen. Lasst uns die Menschen achten, unabhängig davon, welch anderer Meinung wir sind. Vernünftiger Umgang miteinander ist die Voraussetzung dafür, den Verein wieder zum Erfolg zu führen.

Mit freundlichen Gruessen / With kind regards

Jürgen Schlensog
Vorsitzender
Freundeskreis des VfB Stuttgart e. V.
Tel. via. 0711 / 24 84 94 300
www.vfb-freundeskreis.de
c/o
BW ALBATROSS INVEST GmbH
Mörikestraße 20
Villa Federer
70178 Stuttgart / Germany

Der Freundeskreis des VfB Stuttgart

Als Gründungsmitglied der Bundesliga zählt der VfB Stuttgart zu den renommierten Adressen des deutschen Fußballs. Der Freundeskreis des VfB Stuttgart e.V. unterstützt den VfB seit 42 Jahren in vielfacher Weise. Insbesondere der Jugendarbeit des Bundesligisten haben wir uns verschrieben. Mit satzungsgemäß begrenzt 75 Mitgliedern arbeiten wir zum Wohle des VfB intern wie extern an der Weiterentwicklung des Vereins mit. Dabei sehen wir uns als Brückenbauer zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur der Metropolregion und dem VfB Stuttgart.

Wenn Sie neugierig geworden sind, lassen Sie uns einfach sprechen. Sie erreichen mich oder meine Vorstandskollegen am Besten über mail@vfb-freundeskreis.de oder unser Kontaktformular.

Jürgen Schlensog
Vorsitzender des Freundeskreis VfB Stuttgart e.V.

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